Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Halle-Jena-Leipzig
 

Biodiversitätsökonomik

Die Forschungsgruppe „Biodiversitätsökonomik“ arbeitet daran, wissenschaftliche Grundlagen bereitzustellen, die helfen, Mensch-Natur-Beziehungen nachhaltig zu gestalten. Forschungsschwerpunkte sind die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (z. B. marine Fischbestände, Weideland, Wälder) und der Schutz der Artenvielfalt von regionaler bis zu globaler Ebene. Zum Beispiel untersuchen wir, wie ökonomische Anreize das Verhalten der Menschen gegenüber der Natur bestimmen. Außerdem erforschen wir, was notwendig ist, um Nachhaltigkeit – im Sinne von Gerechtigkeit in Mensch-Natur-Beziehungen – herzustellen. Dazu gehört auch die Frage, wie ökonomische Politikinstrumente zu diesem Ziel beitragen könnten. Unsere methodische Expertise liegt in quantitativer ökologisch-ökonomischer Modellierung, dynamischer Optimierung, Statistik, ökonomischen Experimenten und konzeptioneller Modellierung, außerdem nutzen wir Methoden aus der Spieltheorie und Kapitaltheorie. Unsere Forschungsgruppe ist international weit vernetzt und arbeitet interdisziplinär mit Forschenden aus Gesellschafts-, Geistes- und Naturwissenschaften zusammen.


Neuigkeiten

17.09.2021 | Stellenausschreibung

Post-Doktorand (w/m/d) im Bereich Biodiversitätsökonomik: “Natural Capital Valuation”

In der Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik ist eine Stelle als Post-DoktorandIn zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


14.09.2021 | Studie mit Medienecho

„Tipping point realized in cod fishery”

Die unter anderem von Forschenden des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ hat für ein großes Medienecho gesorgt. So erschienen Artikel in der FAZ, im Spiegel, Taz, Tagesschau, Bild sowie ein Radiobeitrag im MDR. Die Grundaussage der Studie ist, dass die Dorschpopulation in der westlichen Ostsee einen Kipppunkt überschritten hat, sodass eine Erholung der Population unwahrscheinlich sei. Gründe dafür seien einerseits die Überfischung, aber auch die durch den Klimawandel um 2 Grad Celsius erhöhte Wassertemperatur.


22.06.2021 | Video

Video talks at the annual science conference of the International Council for the Exploration of the Sea

For the participation in the #ICESASC2021 we have created video talks. Watch Rudi Voss' video on the "Brave New Baltic" here and Hanna Schenk's video on the "Economic management of fish populations under fisheries-induced evolution" here.


14.06.2021 | Minisymposium

Minisymposium at the annual conference of the Society for Mathematical Biology

We are organising a minisymposium at #SMB2021 on "Translational effects of trait changes in aquatic ecosystems". With talks by Ken Haste Andersen, Andrea Campos Candela, Maite Erauskin and Hanna Schenk. More information can be found here.


03.06.2021 | Workshop

Internationaler Expert*innen Workshop: Unsicherheit und Verteilung bei der Bewertung von Naturkapital

Die Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik veranstaltet den Workshop Unsicherheit und Verteilung bei der Bewertung von Naturkapital (28. – 29. Juni,  14:00 – 18:30 [MESZ]) als Teil des ValuGaps-Projektes. Alle Präsentationen können online verfolgt werden. Das Programm des Workshops finden Sie hier.


31.05.2021 | Conference

World Conference on Natural Resource Modeling 2021

The #WCNRM2021 is taking place (virtually) at iDiv. From 1.-4. June researchers from around the globe will share their research on "Tipping ecological-economic systems towards sustainability". With Keynotes from Steve Carpenter, Yunne Shin, Marie Riekhof and Camilla Sguotti. More information can be found here.


19.03.2021 | Stellenausschreibung

Juniorprofessur (w/m/d) für Inwertsetzung von Natur

An der Universität Leipzig, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, ist zum 1. April 2022 oben genannte durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) geförderte Stelle zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


01.02.2021 | Kurzbericht

COVID-19 in Deutschland: Ergebnisse von Panelbefragung online

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsforschung interessieren wir uns dafür, wie Menschen Entscheidungen unter Unsicherheit treffen und wovon deren private Beiträge zu öffentlichen Gütern abhängen. Dazu analysieren wir das natürliche Experiment der Ausbreitung der Coronavirus SARS-CoV-2 Erkrankung (COVID-19) in Deutschland. Individuen können zu dem öffentlichen Gut „Infektionsschutz“ beitragen, indem sie beispielsweise physischen Abstand halten oder ihre Hygienemaßnahmen erhöhen. Um diese Fragen zu untersuchen, haben wir im März 2020 eine Panelbefragung mit mehr als 3.000 Teilnehmenden gestartet und diese im August und Dezember 2020 wiederholt. Ausgewählte Befragungsergebnisse zur Einkommenserwartung, Heterogenität in der Impfbereitschaft, Unterstützung des Infektionsschutzes und der Rückkehr zur „Normalität“ sind interaktiv abrufbar hier


22.06.2020 | Studie bei SPIEGEL ONLINE
„Faktor Mensch“

Freiwillige Kontaktbeschränkungen würden COVID-19 Pandemie in Deutschland stabilisieren, aber bei höheren Infizierten- und Todeszahlen. Eine optimale Regulierung würde zu Beginn der Pandemie physische soziale Kontakte erheblich einschränken und zwar deutlich über die freiwilligen Beschränkungen zum Selbstschutz und zum Schutz anderer hinaus. SPIEGEL ONLINE berichtet über die neue Studie von Martin Quaas, Jasper Meya, Hanna Schenk (iDiv, UL) mit Koautoren aus Kiel und Hamburg (Medienmitteilung).


Kontakt

Forschungsgruppenleiter
 
Telefon: mail to person +49 341 9733249
Administrative Assistentin
 
Telefon: mail to person +49 341 9733247

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Puschstraße 4
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