22.05.2026 | Biodiversität und Naturschutz, Forschung, iDiv
Wie Europas Landschaften Klima und Biodiversität gleichzeitig schützen können
Mehr23.02.2026 | Biodiversität und Mensch, Biodiversität und Naturschutz, iDiv-Mitglieder, Medienmitteilung
Fahrplan für ein europaweites Biodiversitäts-Monitoring
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14.08.2025 | Biodiversität und Naturschutz, Blog Post, iDiv
Interaktives Netzwerk verbindet Monitoring-Akteure in Europa
Mehr16.06.2025 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, Science-Policy
Rewilding auf landwirtschaftlich genutzten Flächen
Mehr02.06.2025 | Biodiversität und Naturschutz, Forschung, iDiv, Medienmitteilung, Science-Policy
Kulturelles Erbe erhalten, Lebensräume schützen: Ehemalige Dorfstrukturen bieten Zufluchtsorte für Amphibien
Mehr30.04.2025 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung
Vom Vorgarten zum Kontinent: Warum die Artenvielfalt von klein nach groß nicht gleichmäßig zunimmt
Mehr05.03.2025 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv, Medienmitteilung
Die Zukunft des Naturschutzes in Europa
Konzepte für ein widerstandsfähiges und zusammenhängendes transeuropäisches Naturnetz
Mehr09.01.2025 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv-Mitglieder, Medienmitteilung
Schimpansen sind genetisch an Lebensräume und Infektionen angepasst
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04.12.2024 | Biodiversität und Naturschutz, TOP NEWS
Henrique Pereira zum Mitglied der Academia Europaea gewählt
Mit der Mitgliedschaft werden Personen geehrt, die „anhaltende akademische Exzellenz“ bewiesen haben
Mehr02.07.2024 | Biodiversität und Mensch, Biodiversität und Naturschutz, iDiv, Medienmitteilung, Science-Policy, TOP NEWS
Was braucht es für ein besseres Biodiversitäts-Monitoring in Europa?
Basiert auf einer Medienmitteilung von IIASA Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) haben gemeinsam mit vielen weiteren Partnern untersucht, wie es um das Biodiversitätsmonitoring in Europa bestellt ist. In der Fachzeitschrift Conservation Letters geben sie wichtige Einblicke in politische Erfordernisse, Herausforderungen und zukünftige Lösungsansätze.
Mehr26.06.2024 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Lückenhaftes Wissen zur Biodiversität in den tropischen Anden
Mehr26.04.2024 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv-Mitglieder, Medienmitteilung, TOP NEWS
Der Klimawandel könnte Hauptgrund für den Rückgang biologischer Vielfalt werden
Mehr17.04.2024 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
„Rewilding“ Amphibien: Schutz von gefährdeten Arten für die ökologische Wiederherstellung
Mehr03.04.2024 | Biodiversität und Naturschutz, Forschung, iDiv, Medienmitteilung, TOP NEWS
Abbau kritischer Rohstoffe bedroht Menschenaffen in Afrika
Eine neue Studie unter Leitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Naturschutzorganisation Re:wild zeigt, dass die Bedrohung von Menschenaffen in Afrika durch den Bergbau bislang deutlich unterschätzt wurde. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im Fachjournal Science Advances veröffentlicht.
Mehr26.03.2024 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, MLU News, TOP NEWS
Was haben Vögel und Flüsse mit Euroscheinen zu tun?
Basiert auf einem Beitrag in Campus Hallensis, dem Campus-Magazin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) Wenn es nach Prof. Dr. Henrique Pereira geht, tragen die Menschen in Europa künftig ein Stück Biodiversität im Geldbeutel. Der Ökologe ist Teil der „Motifs Advisory Group“ der Europäischen Zentralbank (EZB). Ihre Aufgabe ist es, Motive vorzuschlagen, die auf der nächsten Generation der Euronoten zu sehen sind.
Mehr22.01.2024 | Biodiversität und Naturschutz, Forschung, iDiv, Medienmitteilung, TOP NEWS
Wolf und Elch – willkommen im Oderdelta?
Der Rückkehr großer Fleisch- und Pflanzenfresser wie Wolf und Elch in das Oderdelta stehen laut einer Online-Befragung viele Menschen in Deutschland und Polen offen gegenüber. Das zeigt eine Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die in People and Nature veröffentlich wurde. Bei einer Auswahl zwischen verschiedenen Rewilding-Szenarien bevorzugte die Mehrheit der Befragten ein naturnahes Management. Vorbehalte gibt es hingegen bei den Menschen, die in der Nähe des Oderdeltas wohnen.
Mehr03.11.2023 | Biodiversität und Naturschutz, TOP NEWS
Anpassung von Biodiversitäts-Informationen an lokale Bedürfnisse
Lima, Halle, Leipzig. Der nachhaltige Schutz der biologischen Vielfalt erfordert die Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Institutionen. In der Fachzeitschrift Conservation Science and Practice haben Forscherinnen und Forscher einen neuen Ansatz veröffentlicht, wie Biodiversitäts-Indikatoren, die für den Naturschutz relevant sind, von verschiedenen Interessensgruppen gemeinsam gestaltet werden können. Durch die Konsultation zahlreicher Stakeholder gelang es dem Forschungsteam, Biodiversitäts-Informationen auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung in den tropischen Anden zuzuschneiden. Das Projekt wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gemeinsam mit mehreren Partnern in Südamerika geleitet. Der kollaborative Ansatz kann als Blaupause dienen, wie man Biodiversitäts-Informationen inklusiver gestalten kann und unterschiedliche Weltanschauungen, Werte und Wissenssysteme in Wissenschaft, Politik und Praxis besser berücksichtigt.
Mehr04.09.2023 | Biodiversität und Naturschutz, Biodiversitätssynthese, Medienmitteilung, TOP NEWS
Die meisten Arten sind selten. Aber nicht sehr selten
Halle/Saale, Fort Lauderdale. Über 100 Jahre Naturbeobachtungen haben ein potenziell universelles Muster der Artenhäufigkeit enthüllt: Die meisten Arten sind selten, aber nicht sehr selten, und nur wenige Arten sind sehr häufig. Diese sogenannte „globale Artenhäufigkeitsverteilung“ ist für intensiv untersuchte Artengruppen wie die Vögel mittlerweile lückenlos erfasst. Für andere Artengruppen wie die Insekten ist das Muster noch unvollständig. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der University of Florida (UF). Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution veröffentlicht. Sie zeigt, wie wichtig das Monitoring der Biodiversität ist, um die globale Artenhäufigkeit zu bestimmen und ihren Wandel zu verstehen.
Mehr01.03.2023 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
NaturaConnect-Stakeholder-Event in Brüssel
Brüssel, 28. Februar 2023. Über 70 führende Entscheidungsträger aus der EU-Politik und den Regierungen kamen zusammen, um auf der ersten NaturaConnect-Stakeholder-Veranstaltung in diesem Jahr den Grundstein für eine mutige neue Vision für den Naturschutz in Europa zu legen. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche einflussreiche Interessenvertreter teil, von Ländervertretern über Delegierte der Europäischen Union bis hin zu internationalen und europäischen Naturschutzorganisationen. Das NaturaConnect-Projekt soll die Einrichtung eines transeuropäischen Naturnetzes (TEN-N) aus geschützten und miteinander verbundenen Gebieten unterstützen, die mindestens 30 Prozent der Fläche in der EU erhalten und sowohl der Natur als auch den Menschen zugute kommen. Es wird von internationalen Partnern aus Forschungs- und Umweltorganisationen unter der Leitung des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durchgeführt.
Mehr10.02.2023 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Wie verändert sich die biologische Vielfalt weltweit? Genaue Trends zu erfassen ist derzeit kaum möglich
Leipzig/Halle. Die verfügbaren Monitoringdaten sind wohl zu unpräzise, um verlässliche globale Durchschnittswerte aus den Trends der lokalen Artenvielfalt errechnen zu können. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Die Autorinnen und Autoren empfehlen, den Wandel der biologischen Vielfalt vorrangig auf lokaler und regionaler Ebene zu bewerten, statt diesen global darzustellen. Darüber hinaus raten sie zu standardisierten Monitoringprogrammen, ergänzt durch Modelle, die Messfehler und räumliche Ungenauigkeiten berücksichtigen. Die Studie wurde in der Zeitschrift Ecography veröffentlicht.
Mehr02.01.2023 | Biodiversität und Naturschutz, TOP NEWS
wildE: Wiederherstellung wilder Lebensräume als Maßnahme gegen Klimawandel
Basiert auf einer Medienmitteilung von INRAE Cestas/Halle. Terrestrische Ökosysteme in ganz Europa sind durch den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt doppelt bedroht. „Rewilding“ könnte eine wichtige Lösung für die ökologische Wiederherstellung von Lebensräumen sein, um beide Probleme abzumildern. Bisher ist dies jedoch meist auf weit verstreute lokale Initiativen beschränkt, die sich allein auf die Erhöhung der biologischen Vielfalt konzentrieren. Das wildE-Projekt soll die Synergien zwischen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und biologischer Vielfalt ergründen und damit das Potenzial des klimafreundlichen Rewildings als naturbasierte Lösung für die ökologische Renaturierung in Europa sichtbar machen. wildE wird koordiniert durch das Horizon-Programm der EU finanziert und vom französischen Nationalen Forschungsinstitut für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt INRAE unter Beteiligung des deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Mehr12.12.2022 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv, Medienmitteilung, TOP NEWS
Neuartige und effiziente Methode zur Identifizierung asiatischer Otter
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10.11.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Schutz und Vernetzung der Natur in ganz Europa
Basiert auf einer Medienmitteilung des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) Wien/Leipzig. Europa braucht gesunde Ökosysteme, die der biologischen Vielfalt und den Menschen zugutekommen und dabei klimaresistent sind. Das Horizon Europe Projekt NaturaConnect unterstützt die Regierungen der Europäischen Union und andere öffentliche und private Institutionen dabei, ein kohärentes, widerstandsfähiges und weit verknüpftes transeuropäisches Naturnetz zu schaffen. Das neue Projekt wird von internationalen Partnern aus Forschungs- und Umweltorganisationen unter Leitung des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durchgeführt.
Mehr29.09.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Forschung, Makroökologie und Gesellschaft, Medienmitteilung, TOP NEWS
Historischer Rückgang des Wolfes auf der Iberischen Halbinsel
Basiert auf einer Medienmitteilung des Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Spanien (CSIC) Sevilla/Leipzig. Der Wolf war in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf mindestens 65 Prozent der Iberischen Halbinsel verbreitet. Die jüngste Ausbreitung der Art hingegen bedeuten kaum mehr als eine Stabilisierung. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die von der Biologischen Station Doñana des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (EBD-CSIC) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) durchgeführt wurde. Die Schlussfolgerungen des Forscherteams beruhen auf der Analyse historischer Informationen aus einer geografischen Erhebung aus der Mitte des 19. Die Studie, die in der Fachzeitschrift Animal Conservation veröffentlicht wurde, liefert neue Informationen über die Geschichte des Rückgangs von Wölfen aufgrund menschlicher Verfolgung.
Mehr19.07.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Künftige Prioritäten für die Erhaltung von Ökosystemen in den Tropischen Anden
Gemeinsame Presseerklärung von iDiv und NatureServe Washington D.C./Leipzig. Nur etwa fünf Prozent aller in den Tropischen Anden vorkommender Ökosysteme sind in den dort ausgewiesenen Schutzgebieten auch angemessen vertreten, nimmt man die Zielvorgaben des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) zum Maßstab. Laut CBD sollten mindestens 30 Prozent der Land- und Wasserflächen einschließlich der gesamten dort vorkommenden Ökosystem-Vielfalt geschützt werden, um das Aussterberisiko von Arten verringern zu können. Allerdings erfüllen derzeit nur sehr wenige Orte dieser Welt dieses CBD-Ziel. In den Tropischen Anden (in den vier Ländern Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru) könnte der Anteil der Ökosysteme, die das CBD-Ziel erfüllen, auf 31 Prozent erhöht werden. Das entspräche insgesamt 39 Ökosystemtypen. Dazu müssten jedoch Regierungen und die Zivilgesellschaft zusätzliche Schutzgebiete für die biologische Vielfalt (Key Biodiversity Areas, KBA) ausweisen. Diese KBAs müssten den international anerkannten Standard für Gebiete erfüllen, der wesentlich zum weltweiten Fortbestand der biologischen Vielfalt beiträgt. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die von NatureServe, dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sowie anderen Institutionen durchgeführt und nun in der Fachzeitschrift Remote Sensing veröffentlicht wurde. Die Studie zeigt auch, wie Schutz-Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen durch die Verbindung „essentieller Biodiversitätsvariablen (EBVs)“ mit KBAs beeinflusst werden können.
Mehr15.06.2022 | Biodiversität und Naturschutz, TOP NEWS
Der Gollum-Effekt und seine Auswirkungen auf die wissenschaftliche Gemeinschaft
Bericht von Dr. Jose Valdez, Postdoktorand der Forschungsgruppe Biodiversität und Naturschutz bei iDiv und der Universität Leipzig, und Hauptautor einer neuen Veröffentlichung Während die wissenschaftliche Forschung immer stärker auf Zusammenarbeit setzt, wird die Möglichkeit, frei zu forschen, nach wie vor von etablierten Forschern eingeschränkt, die meinen, sie hätten das alleinige Recht, bestimmte Studienorte, Modellorganismen, Forschungsthemen und manchmal sogar ganze Wissenschaftsbereiche zu untersuchen. Wie Gollum aus Der Herr der Ringe sind sie besitzergreifend und hüten diese Aspekte ihrer Forschung. In unserer jüngsten Veröffentlichung in Frontiers in Ecology and Evolution bezeichnen wir dies als den „Gollum-Effekt“ und untersuchen, wie dieser Effekt überwunden werden kann, um die wissenschaftliche Offenheit zu fördern und die Wissenschaft in eine neue Ära zu führen, in der sie gerecht verteilt wird und nicht in den Händen einiger weniger liegt.
Mehr18.05.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Gärtnern mit heimischen Pflanzen für den Arterhalt
Halle/Leipzig. Auf urbanen Grünflächen könnten vermehrt rückläufige heimische Arten gepflanzt werden. Wie dieses große Potenzial für den Artenschutz genutzt werden kann, beschreiben Forschende des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Universität Leipzig und anderer Einrichtungen. In ihrer jüngsten Studie, die in der Zeitschrift Nature Sustainability veröffentlicht worden ist, empfehlen sie konkrete Maßnahmen des Conservation Gardenings für eine Trendwende im Gartenbau.
Mehr27.04.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Jede fünfte Reptilienart ist weltweit vom Aussterben bedroht
Mehr31.03.2022 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv-Mitglieder, TOP NEWS
Wie lässt sich die Artenvielfalt in Europa besser überwachen?
Basiert auf einer Medienmiteilung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) Zu wenig Koordination, mangelhafte technische und finanzielle Ressourcen und unklare Zielvorgaben: Die nationalen Programme zum Monitoring der Artenvielfalt in Europa stehen vor vielen Herausforderungen. Zu diesem Schluss kommt ein erster Report des europaweiten Projekts „EuropaBON“. In die Analyse eingeflossen sind Angaben von mehr als 350 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Umweltschutzpraxis. Das Projekt-Team entwirft zudem einen Vorschlag für ein länderübergreifendes Monitoring der Artenvielfalt und Ökosysteme Europas.
Mehr07.02.2022 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
7 bis 9 Prozent aller europäischen Gefäßpflanzen im weltweiten Fortbestand gefährdet
Halle, Leipzig. Sieben bis neun Prozent aller in Europa vorkommenden Gefäßpflanzenarten sind in ihrem weltweiten Fortbestand gefährdet. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Leipzig. Die Forschenden kombinierten Rote Listen gefährdeter Pflanzenarten in Europa mit Daten ihrer weltweiten Verbreitung. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Plants, People, Planet veröffentlicht worden. Die Arbeit hilft, das Gesamt-Gefährdungsrisiko von Pflanzenarten einzuschätzen und unterstützt so die Grundlage internationaler Naturschutzaktivitäten.
Mehr17.01.2022 | Biodiversität und Naturschutz, iDiv-Mitglieder, Medienmitteilung, TOP NEWS, UFZ-News
Kann „Rewilding“ die Erhaltung der Biodiversität mit nachhaltiger Regionalentwicklung verbinden?
Basiert auf einer Medienmitteilung von Rewilding Oder Delta e.V. und dem UFZ Im November 2021 startete das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „REWILD_DE – Erhaltung von Biodiversität und Inwertsetzung von Ökosystemleistungen durch Rewilding – Vom Oderdelta lernen“. Akteure aus Wissenschaft und Praxis befassen sich im Rahmen des dreijährigen Projekts gemeinsam mit den Potenzialen von „Rewilding“ für die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und die Förderung einer naturbasierten ökonomischen Entwicklung des Modellgebiets Oderdelta in Vorpommern. Darüber hinaus werden sie untersuchen, inwieweit die gewonnenen Erfahrungen und Ergebnisse auf den überregionalen Biodiversitätsschutz übertragbar sind. Koordiniert wird das Projekt am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Projektpartner sind das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sowie der Verein Rewilding Oder Delta e. V. (ROD) als Praxispartner im Untersuchungsgebiet.
Mehr09.12.2021 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, sDiv, TOP NEWS
Allerweltspflanzen verdrängen seltenere Arten
Basiert auf einer Medienmitteilung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Leipzig/Wien. In mehreren Ökosystemen Europas sind „Allerweltsarten“ auf dem Vormarsch und verdrängen seltenere Pflanzenarten. Dadurch werden die Pflanzengemeinschaften immer ähnlicher. Diese Entwicklung hat ein internationales Team unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) unter Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erstmals sowohl im Hochgebirge als auch in Wäldern und Wiesen des Tieflands nachgewiesen. Einer der Hauptgründe für diese Artenverschiebung könnten erhöhte Stickstoffmengen in den Böden aus Landwirtschaft und Luftverunreinigung sein. Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich im Fachjournal Ecology Letters veröffentlicht.
Mehr06.10.2021 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Immer mehr Straßen aber kaum Wissen über deren Auswirkungen auf Wildtiere
Basiert auf einer Medienmitteilung der Complutense-Universität Madrid (UCM) Madrid/Leipzig/Halle. Gerade in Regionen mit sehr dichtem Straßennetz wie Deutschland gehören Fahrzeuge vermutlich zu den wesentlichen Lebensbedrohungen aller Arten von Wildtieren. Wie stark sich dieser Faktor jedoch auf die Populationen auswirkt, lässt sich mangels Daten leider nicht darstellen. Dies hat nun ein Wissenschaftlerteam unter Leitung der Complutense-Universität Madrid (UCM), dem deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) sowie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Zeitschrift Perspectives in Ecology and Conservation gezeigt. Die Analyse einschlägiger Literatur ergab, dass Studien zu stark auf wenige Regionen und Arten beschränkt sind. Die Wissenschaftler sehen in der systematischen Erfassung von tierischen Verkehrsopfern ein großes Potenzial zur Bewertung des Aussterberisikos von Tierarten.
Mehr13.09.2021 | Biodiversität und Naturschutz, Medienmitteilung, TOP NEWS
Bahnbrechende Methode zur Bewertung des Effektes von Renaturierung
Basiert auf der Pressemitteilung von Rewilding Europe Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und von Rewilding Europe haben eine neue Methode zur Bewertung von Fortschritten bei der Wiederherstellung von Naturlandschaften entwickelt. Seine bahnbrechende Anwendung in sieben Einsatzgebieten von Rewilding Europe zeigte sowohl positive Auswirkungen als auch Herausforderungen bei der Ausweitung des Projekts auf. Das praktische Instrument kann dazu beitragen, die Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Renaturierung weiter voranzutreiben. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Ecography veröffentlicht.
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