29.08.2018 | TOP NEWS, iDiv

Mitteldeutscher Universitätsverbund mit iDiv beim Programm Future Lab dabei

Ziel der Förderung ist es, im geschützten Umfeld des Future Labs neue oder verbesserte Governancestrukturen zur Unterstützung der anspruchsvollen Forschungskooperationen zu entwickeln. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Essen/Leipzig. Das von den Universitäten in Halle, Jena und Leipzig gemeinsam betriebene Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) wurde für das Programm „Future Lab: Kooperationsgovernance“ des Stifterverbandes ausgewählt. Der Mitteldeutsche Unibund mit der Universität Leipzig als Sprecherhochschule ist damit einer von acht Geförderten, die sich im starken Bewerberfeld von insgesamt 34 deutschen Hochschulen durchsetzen konnten. Ziel der Förderung des Stifterverbandes sowie der Heinz Nixdorf Stiftung (20.000 EUR) ist es, im geschützten Umfeld des Future Labs neue oder verbesserte Governancestrukturen zur Unterstützung der anspruchsvollen Forschungskooperationen des Verbundes zu entwickeln.

 

Die Universität Leipzig betreibt das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungszentrum iDiv zusammen mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Friedrich-Schiller-Universität Jena in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ. Darüber hinaus gehören sieben weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zum iDiv-Konsortium. „Mit sehr hoher Motivation werden wir die wichtigsten Herausforderungen der Restrukturierung unserer Governance-Strukturen und -Prozesse im Future Lab des Stifterverbandes mit Experten diskutieren und bearbeiten. Dabei sehen wir als besondere Herausforderungen das einmalige Spannungsfeld mit drei Bundesländern, drei Universitäten und acht außeruniversitären Partnern, die Vermeidung der Abkapselung des Zentrums von der Basis der ‚alten’ Mitglieder sowie die Gewährleistung der Ownership der Neuberufenen“, sagt iDiv-Geschäftsführerin Dr. Sabine Matthiä. Schwerpunkt sei dabei die Aufgabenteilung in einer hochkomplexen Struktur. Hier könnten die Ergebnisse beispielhaft für ähnlich komplexe Kooperationsstrukturen sein.

Im Rahmen des neuen Austausch- und Förderformats werden die Hochschulen dabei von erfahrenen Moderatoren und Experten begleitet, die gemeinsam mit ihnen Konzepte dafür entwickeln. Welche Formen der hochschulübergreifenden Kooperation finden sich? Welche sind in dynamischen Innovationslandschaften erstrebenswert, um für die Zukunft gerüstet zu sein? Welche Herausforderungen bei der Steuerung dieser häufig neuartigen Kooperationen – in Bezug auf die Partner wie auch die Formate der Zusammenarbeit – gibt es und wo ergeben sich Spannungsfelder? – Auf diese und andere Fragen sollen im Future Lab Antworten gefunden werden. Das Programm „Future Lab: Kooperationsgovernance“ startet mit einer Kickoff-Veranstaltung im Dezember 2018.

 

 

Weitere Informationen:

Dr. Sabine Matthiä
iDiv-Geschäftsführerin
Telefon: +49 341 97-33101
https://www.idiv.de/de/gruppen_und_personen/mitarbeiterinnen/mitarbeiterdetails/eshow/matthiae_sabine.html

 

 

Link:

Future Lab: Kooperationsgovernance
https://www.stifterverband.org/futurelab/kooperationsgovernance

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