05.12.2016 | Forschung

Bei Mikroorganismen macht das Nagoya-Protokoll viele zu Verlierern

Kulturensammlung im Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen. Foto: DSMZ

Braunschweig - Die aktuell oft restriktive Umsetzung des Nagoya-Protokolls droht die mikrobiologische Grundlagenforschung deutlich zu erschweren und zudem das Gegenteil dessen zu bewirken, was mit seiner Einführung erreicht werden sollte. Statt eine gerechte Verteilung der Gewinne, die sich aus der Nutzung von genetischen Ressourcen ergeben, zu ermöglichen, könnten Entwicklungsländer und ihre Wissenschaftler von der internationalen Forschung und Zusammenarbeit abgehängt werden. Zu dieser Einschätzung kommen Professor Jörg Overmann und Dr. Amber Hartman Scholz vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in einer Analyse, die sie jetzt im renommierten Fachmagazin Trends in Microbiology veröffentlicht haben. Professor Jörg Overmann ist auch iDiv-Mitglied.

Mehr dazu in der Pressemitteilung der DSMZ: https://www.dsmz.de/de/start/details/entry/the-nagoya-protocol.html

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