05.08.2016 | TOP NEWS, Forschung

Auswirkungen des Klimawandels auf Bestäuber

Foto: luise / pixelio.de

Drei Viertel aller Kulturpflanzen werden von Tieren bestäubt. Deshalb spielen Bestäuber wie Bienen oder Hummeln eine wichtige Rolle für die Ernährung der Menschheit. Veränderungen in der Landnutzung, Pestizide, Monokulturen, invasive Arten und Krankheitserreger bedrohen die Bestäuber. Diese Faktoren werden zusätzlich durch den Klimawandel verschärft. Josef Settele vom UFZ & iDiv hat jetzt zusammen mit Kollegen von der britischen University of Reading einen Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels auf Bestäuber veröffentlicht. Der Kommentar ist im Journal Nature Plants erschienen. Die Forscher betonen, dass mehr Langzeit-Monitoring helfen könnte, die Mechanismen aufzuklären und neue Anpassungsoptionen zu finden.

 

Publikation:

Josef Settele, Jacob Bishop & Simon G. Potts: Climate change impacts on pollination. Nature Plants 2, Article number: 16092 (2016). http://dx.doi.org/10.1038/nplants.2016.92

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