02.09.2015 | Physiologische Diversität, iDiv, Forschung

PNAS-Studie: Einblick in die "Black Box" der Bodenökologie

[Translate to deutsch:] One of the grasland locations. Here in US state of California (Photo: Stan Harpole)

Weltweit führen menschliche Aktivitäten zu einer immer höheren Verfügbarkeit von Nährstoffen in unseren Ökosystemen. Wissenschaftler aus den USA, Europa und Australien - darunter Stan Harpole, Professor für Physiologische Diversität am iDiv - haben nun neue Ergebnisse zu der Beziehung zwischen Boden und Pflanzengemeinschaften in der renommierten Fachzeitschrift PNAS publiziert. Für die Zusammenarbeit analysierten die Forscher Daten aus 25 "Nutrient Network Websites" - das sind Datensammlungen zu Nährstoffvorkommen an verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt. Dazu wurden die Bodenproben an die Universität von Colorado geschickt. Dort wurden sie mittls Meta-Genom-Analyse untersucht. "Wir haben mit NutNet ein global aufgestelltes Experiment, mit dem wir Nährstoffuntersuchungen zu verschiedenen Graslandschaften durchführen können", erläutert Stan Harpole. "Die ökologische Theorie auf Bodenmikroben hin zu erweitern ist wirklich eine Herausforderung. Die neuen Methoden aber machen es möglich einen Eiblick in diese "Black Box" zu erhalten." Die Wissenschaftler wiesen unter anderem nach, dass Veränderungen in der mikrobiellen Zusammensetzung die Zusammensetzung der auf dem Boden wachsenden Pflanzengemeinschaft wesentlich beeinflusst. Direkt zur Studie auf pnas.org (nur in englischer Sprache verfügbar)
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