Lange Nacht der Wissenschaften 2018 – Leipzig

Datum
22. Juni 2018
18–24 Uhr

Orte

BIO CITY LEIPZIG
Bustransfer Tour 6 (Zentrum Südost) ab Augustusplatz
Haltestelle Deutscher Platz
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Forschungsstation im Auwald
Bustransfer Tour 7 (Nordwest) ab Augustusplatz
Haltestelle Auwald (Gustav-Esche-Straße; von dort Abholung und Führung)
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Allgemeine Informationen zur Veranstaltung
› www.wissen-in-leipzig.de


Impressionen der letzten Langen Nacht der Wissenschaften 2018


Wissenschaftliche Institutionen öffnen ihre Tore

Wissenschaftliche Institutionen in ganz Leipzig öffnen ihre Tore für die Öffentlichkeit. Das Programm richtet sich an BesucherInnen aller Altersgruppen. Erleben Sie Forschung ganz nah!

Wissenschaftlerinnen vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) werden am Standort Biocity zwei Vorträge halten, außerdem haben BesucherInnen die Möglichkeit die Labore von iDiv zu besuchen. Auch bei der Forschungsstation im Auwald (› bei Google Maps ansehen) gibt es einiges zu erleben.


Eine Minute vor zwölf – Hilfe für die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans

Foto: James Jester/Pixabay

Vortrag von Julia Cissewski | 18:30 Uhr | Hörsaal, BIO CITY LEIPZIG

Unternehmen wir gemeinsam eine Reise nach Borneo und Sumatra, wo einer unserer engsten Verwandten durch die Baumwipfel schwingt: der Organ-Utan. Die Tiere zu Gesicht zu bekommen wird allerdings immer schwieriger, denn ihre Zahl hat dramatisch abgenommen. Dieser Vortrag beleuchtet die Ursachen für diesen Rückgang – und zeigt auf, wie wir die Organ-Utans in Zukunft besser schützen können. – Änderung: Julia Cissewski (Orang-Utans in Not e.V./MPI-EVA) als Ersatz für Maria Voigt (iDiv, MPI-EVA; ursprünglicher Titel: Wie geht es eigentlich den Orang-Utans auf Borneo?)


Ein Blick in die Zukunft: Die Welt der Insekten im Jahr 2100

Foto: leetseyew/Pixabay

Vortrag von Esra Sohlström | 20:30 Uhr | Hörsaal, BIO CITY LEIPZIG

Die Ökosysteme dieser Erde sind stärker denn je durch uns Menschen beeinflusst. Für die Tierwelt sind insbesondere der Klimawandel und die Landnutzung – vor allem durch Landwirtschaft – entscheidend. Insekten sind besonders empfindlich gegenüber Veränderungen der Umwelt, etwa durch steigende Temperaturen oder den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Wie werden sie in Zukunft auf diese veränderten Bedingungen reagieren? Ein Blick auf die Welt der Insekten in 80 Jahren. – Esra Sohlström (iDiv, Friedrich-Schiller-Universität Jena)


Wie Pflanzen miteinander sprechen – Laborführung Molekulare Ökologie

Foto: Adege/Pixabay

Laborführung mit Andreas Schedl | Jeweils 19:00, 20:00, 21:00 Uhr | Treffpunkt beim iDiv-Stand im Foyer, BIO CITY LEIPZIG (Begrenzte Teilnehmerzahl)

Menschen sprechen, Tiere bellen, miauen oder gackern - aber wie kommunizieren Pflanzen? Wie verteidigen sie sich, wenn eine hungrige Raupe an ihnen frisst? Wie regulieren sie ihr Wachstum? Und wie reagieren sie, wenn es ungemütlich wird, zum Beispiel aufgrund einer Hitzewelle? Bei einer Laborführung erleben Sie, mit welchen technischen Geräten und ausgeklügelten Methoden Biologen den Geheimnissen der Pflanzen und ihrer Umwelt auf der Spur sind. – Dr. Andreas Schedl (iDiv, Friedrich-Schiller Universität Jena)


Von der Schaufel zur Pipette – Laborführung Bodenökologie

Foto: Andy Murray

Laborführung mit Felix Gottschall | Jeweils 19:30, 20:30, 21:30 Uhr | Treffpunkt beim iDiv-Stand im Foyer, BIO CITY LEIPZIG (Begrenzte Teilnehmerzahl)

An einem schönen Tag in der Natur hört man es zwitschern, summen und brummen. Die Vielfalt des Lebens spielt sich allerdings nicht nur über der Erde ab. Auch unter unseren Füßen arbeitet, raspelt und knabbert es unermüdlich! Aber wie erforscht man, was sich unter der Erde abspielt? Erhalten Sie bei einer Laborführung Einblicke in den verborgenen Arbeitsalltag von Bodenökologen. Vom Spaten über das Sieb zur Pipette – wie kommen wir der verborgenen Vielfalt auf die Schliche? – Felix Gottschall (iDiv, Universität Leipzig)


Ungewohnte Ansichten: Naturbeobachtung mit Kamerafallen

Foto: Stefan Bernhardt/iDiv
Foto: Stefan Bernhardt/iDiv

Mitmachprogramm | 18:00-22 Uhr | Foyer, BIO CITY LEIPZIG

Um wilde Tiere beobachten zu können, setzen Naturschützer immer häufiger Fotofallen ein. Machen Sie den Selbsttest und lassen Sie sich von uns zeigen, wie so eine Kamera funktioniert. – Max Hofmann, Andrea Perino (beide iDiv, Uni Halle)


Artenvielfalt über unseren Köpfen

Foto: Volker Hahn/iDiv

Führung | 18:00–24:00 Uhr | Forschungsstation im Auwald (› bei Google Maps ansehen)

Die Baumkronen als Lebensraum sind ähnlich unbekannt wie die noch weitgehend unerforschte Tiefsee. Das Projekt Leipziger Auwaldkran leitete 2001 die Erforschung der Baumkronen in einem mitteleuropäischen Auwald ein und hat seitdem eine Reihe neuer Erkenntnisse gewonnen. Im Fokus der Wissenschaft stehen dabei die Fragen: Warum sind Wälder Hotspots der Artenvielfalt und welche Mechanismen sind dafür verantwortlich? – Ronny Richter (iDiv, Universität Leipzig), Rolf Engelmann (Universität Leipzig), Prof. Christian Wirth (iDiv, Universität Leipzig) und Poman Patzak (Universität Leipzig)


Die geheime Welt der Bakterien in Baumkronen

Foto: Tilo Arnhold/iDiv

Ausstellung | 18:00–24:00 Uhr | Forschungsstation im Auwald (› bei Google Maps ansehen)

Welche Bakterien leben in den Baumkronen des Leipziger Auwaldes? Ist ihre Verteilung baumartenspezifisch? Welche Rolle spielen sie in Stoffkreisläufen? Diesen Fragen gehen WissenschaftlerInnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter Verwendung moderner Methoden der Molekularbiologie nach. Zudem wird untersucht, welche Substanzen zu den „Lieblingsspeisen“ dieser Baumkronenbewohner gehören. – Prof. Kirsten Küsel (Friedrich-Schiller-Universität Jena, iDiv), Dr. Martina Herrmann (Friedrich-Schiller-Universität Jena, iDiv) und Patricia Geesink (Friedrich-Schiller-Universität Jena)


Was kreucht und fleucht in den Baumkronen?

Foto: Stefan Bernhardt/iDiv

Führung | 18:00–24:00 Uhr | Forschungsstation im Auwald (› bei Google Maps ansehen)

Die AG Molekulare Evolution und Systematik der Tiere der Uni Leipzig untersucht im Leipziger Auwald die Diversität von Insekten wie Käfern, Bienen oder Schmetterlingen, aber auch von Fledermäusen sowie die abiotischen und biotischen Umweltfaktoren, die diese beeinflussen. Der Leipziger Auwaldkran dient hierbei als mobile Plattform, um den noch weitgehend unbekannten Kronenraum zu erschließen. – Dr. Detlef Bernhard (Universität Leipzig), Ronny Wolf (Universität Leipzig), Nora Haack (Universität Leipzig) und Stefan Schaffer (Universität Leipzig)

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