Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Halle-Jena-Leipzig
 
31.03.2016 | TOP NEWS, Experimentelle Interaktionsökologie

Ecotron-Halle an Nico Eisenhauer übergeben

Nico Eisenhauer hält symbolischen Schlüssel für neue Ecotron-Halle

Meilenstein für eine neue Forschungsplattform des iDiv: In Bad Lauchstädt wurde die Halle für den Bau des „Ecotron“ offiziell übergeben. Den symbolischen Schlüssel übergab Dr. Karl-Heinz Bäse, Leiter der UFZ-Bauabteilung, an Prof. Nico Eisenhauer, der die Ecotron-Forschungsplattform koordinieren wird.

In den kommenden Monaten wird die Halle nun mit 24 Ecotron-Units bestückt, so dass noch in 2016 der Versuchsbetrieb starten kann. Der Ecotron dient der Erforschung von Wechselwirkungen zwischen ober- und unterirdischen Lebensgemeinschaften unter kontrollierten Umweltbedingungen. Im europäischen Ausland gibt es einige vergleichbare Anlagen; jedoch keine, die komplexe trophische Ebenen abbilden, bestehend aus Bodenorganismen, Pflanzen, Pflanzenfressern und räuberischen Insekten.

Nach nur sechs Monaten Bauzeit wurde die Ecotron-Halle rechtzeitig zur iDiv-Evaluierung durch die DFG am 18./19. April 2016 fertiggestellt. Sie ist durch den Umbau eines bereits vorhandenen Gebäudeteils entstanden – nur so ließ sich der Zeit- und auch der Kostenrahmen in Höhe von 742.000 Euro UFZ-Mittel halten.  Dr. Klotz, Leiter des Dept. Biozönoseforschung hob die Bedeutung des iDiv-Ecotrons für die Versuchsstation Bad Lauchstädt hervor. Der Ecotron stehe gemeinsam mit den neu angelegten Versuchsflächen der Projekte DroughtNet, NutNet und MyDiv für die intensive Zusammenarbeit zwischen UFZ und iDiv in der Biodiversitätsforschung. Diese Projekte ergänzen fachlich die bereits bestehenden Untersuchungen mit Lysimetern im TERENO-Projekt, mit dem Statischen Düngerversuch und vor allem auf der GCEF-Plattform. Das schlage sich auch in der UFZ-Strategie 2025 nieder und mache Bad Lauchstädt zukunftssicher, so Dr. Klotz.

Prof. Eisenhauer rekapitulierte die Entstehungsgeschichte des Ecotrons. Die Mittel von letztlich 2,4 Mio. Euro für die Entwicklung und Anschaffung der Ecotron-Units waren bereits Bestandteil des iDiv-Antrages aus dem Jahr 2012. In der Folgezeit fanden Workshops mit z. T. internationaler Beteiligung statt, um die wissenschaftlichen Fragestellungen zu definieren, aus denen sich dann die Spezifikationen für die Units und die Halle ergaben. Prof. Eisenhauer dankte insbesondere dem Bau-Projektleiter des UFZ, Herrn Bunge für die gute Abstimmung und die effiziente Koordination und Überwachung der zahlreichen an der Ausstattung der Halle beteiligten Gewerke. 

Hier klicken für weitere Informationen zum iDiv-Ecotron in englischer Sprache.

Diese Seite teilen:
iDiv ist ein Forschungszentrum derDFG Logo
toTop