Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Halle-Jena-Leipzig
 

Biodiversitätsökonomik

Die Forschungsgruppe „Biodiversitätsökonomik“ arbeitet daran, wissenschaftliche Grundlagen bereitzustellen, die helfen, Mensch-Natur-Beziehungen nachhaltig zu gestalten. Forschungsschwerpunkte sind die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (z. B. marine Fischbestände, Weideland, Wälder) und der Schutz der Artenvielfalt von regionaler bis zu globaler Ebene. Zum Beispiel untersuchen wir, wie ökonomische Anreize das Verhalten der Menschen gegenüber der Natur bestimmen. Außerdem erforschen wir, was notwendig ist, um Nachhaltigkeit – im Sinne von Gerechtigkeit in Mensch-Natur-Beziehungen – herzustellen. Dazu gehört auch die Frage, wie ökonomische Politikinstrumente zu diesem Ziel beitragen könnten. Unsere methodische Expertise liegt in quantitativer ökologisch-ökonomischer Modellierung, dynamischer Optimierung, Statistik, ökonomischen Experimenten und konzeptioneller Modellierung, außerdem nutzen wir Methoden aus der Spieltheorie und Kapitaltheorie. Unsere Forschungsgruppe ist international weit vernetzt und arbeitet interdisziplinär mit Forschenden aus Gesellschafts-, Geistes- und Naturwissenschaften zusammen.


Neuigkeiten

19.03.2021 | Stellenausschreibung

Juniorprofessur (w/m/d) für Inwertsetzung von Natur

An der Universität Leipzig, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, ist zum 1. April 2022 oben genannte durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) geförderte Stelle zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


01.02.2021 | Kurzbericht

COVID-19 in Deutschland: Ergebnisse von Panelbefragung online

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsforschung interessieren wir uns dafür, wie Menschen Entscheidungen unter Unsicherheit treffen und wovon deren private Beiträge zu öffentlichen Gütern abhängen. Dazu analysieren wir das natürliche Experiment der Ausbreitung der Coronavirus SARS-CoV-2 Erkrankung (COVID-19) in Deutschland. Individuen können zu dem öffentlichen Gut „Infektionsschutz“ beitragen, indem sie beispielsweise physischen Abstand halten oder ihre Hygienemaßnahmen erhöhen. Um diese Fragen zu untersuchen, haben wir im März 2020 eine Panelbefragung mit mehr als 3.000 Teilnehmenden gestartet und diese im August und Dezember 2020 wiederholt. Ausgewählte Befragungsergebnisse zur Einkommenserwartung, Heterogenität in der Impfbereitschaft, Unterstützung des Infektionsschutzes und der Rückkehr zur „Normalität“ sind interaktiv abrufbar hier


22.06.2020 | Studie bei SPIEGEL ONLINE
„Faktor Mensch“

Freiwillige Kontaktbeschränkungen würden COVID-19 Pandemie in Deutschland stabilisieren, aber bei höheren Infizierten- und Todeszahlen. Eine optimale Regulierung würde zu Beginn der Pandemie physische soziale Kontakte erheblich einschränken und zwar deutlich über die freiwilligen Beschränkungen zum Selbstschutz und zum Schutz anderer hinaus. SPIEGEL ONLINE berichtet über die neue Studie von Martin Quaas, Jasper Meya, Hanna Schenk (iDiv, UL) mit Koautoren aus Kiel und Hamburg (Medienmitteilung).


Kontakt

Forschungsgruppenleiter
 
Telefon: mail to person +49 341 9733249
Administrative Assistentin
 
Telefon: mail to person +49 341 9733247

Postanschrift

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig
Puschstraße 4
04103 Leipzig


Affiliationen

Diese Seite teilen:
iDiv ist ein Forschungszentrum derDFG Logo
toTop