Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Halle-Jena-Leipzig
 

Biodiversitätsökonomik

Die Forschungsgruppe „Biodiversitätsökonomik“ arbeitet daran, wissenschaftliche Grundlagen bereitzustellen, die helfen, Mensch-Natur-Beziehungen nachhaltig zu gestalten. Forschungsschwerpunkte sind die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen (z. B. marine Fischbestände, Weideland, Wälder) und der Schutz der Artenvielfalt von regionaler bis zu globaler Ebene. Zum Beispiel untersuchen wir, wie ökonomische Anreize das Verhalten der Menschen gegenüber der Natur bestimmen. Außerdem erforschen wir, was notwendig ist, um Nachhaltigkeit – im Sinne von Gerechtigkeit in Mensch-Natur-Beziehungen – herzustellen. Dazu gehört auch die Frage, wie ökonomische Politikinstrumente zu diesem Ziel beitragen könnten. Unsere methodische Expertise liegt in quantitativer ökologisch-ökonomischer Modellierung, dynamischer Optimierung, Statistik, ökonomischen Experimenten und konzeptioneller Modellierung, außerdem nutzen wir Methoden aus der Spieltheorie und Kapitaltheorie. Unsere Forschungsgruppe ist international weit vernetzt und arbeitet interdisziplinär mit Forschenden aus Gesellschafts-, Geistes- und Naturwissenschaften zusammen.


Neuigkeiten

06.02.2020 | Stellenausschreibung
Doktorand (w/m/d) in „Ressourcenökonomik“

Die Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik hat eine Promotionsstelle in einem internationalen Forschungsteam innerhalb des neuen Verbundprojektes CRaMoRes – Risikowandel und mobile Gemeinschaftsressourcen: Ökonomische Analyse von Nutzerverhalten und Politikinstrumente für Nachhaltigkeit – zu vergeben. Weitere Informationen hier.


22.01.2020 | Veranstaltung
The Economics of Inequality and the Environment

Die Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik co-organisiert den EAERE Pre-Conference Workshop zur Ökonomik von Ungleichheit und Umwelt (Berliner Umland; 22. bis 24. Juni 2020). Der Workshop wird das Wechselspiel zwischen Ungleichheit und Umweltpolitik untersuchen. Dazu bringen wir eine Gruppe von ca. 25 international führenden Ökonomen zusammen. Manuskripte für weitere Beiträge können bis zum 15. März 2020 an jasper.meya[at]idiv.de gesendet werden. Weitere Informationen finden sich im Workshop-Flyer.


20.12.2019 | Gastbeitrag
Bundeseinheitliche Abstandsregelung für Windkraft

Im Tagesspiegel Background argumentieren die Ökonomen Jasper Meya, iDiv, und Paul Neetzow, Humboldt-Universität zu Berlin, dass der bundeseinheitliche Mindestabstand für Windkraftanalgen die Bundesländer unter Rechtfertigungsdruck setzt, die sich für die Energiewende einsetzen. Dadurch könnte die Akzeptanz für Windenergie sogar sinken.


11.10.2019 | Auszeichnung
Für seine Arbeit zu ‘Inequality and the Value of Nature’ erhält Jasper Meya, PostDoc in der Forschungsgruppe Biodiversitätsökonomik, den Albrecht-Daniel-Thaer-Preis für herausragende Promotionsleistungen am Thaer-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.


09.10.2019 | Report
Skepsis deutscher Fischer gegenüber EU erschwert Einhaltung der EU-Regelungen

Glücksspielexperiment zeigt: Gegenüber einer ungeliebten Regulierungsinstanz nimmt man’s mit der Wahrheit weniger genau.


22.08.2019 | Report
Großer Beitrag der Kleinfischerei zur Ernährungssicherheit

Bericht von Kira Lancker, PostDoc Biodiversity Economics am iDiv und der UL, und Erstautorin von zwei neuen Publikationen in den Fachzeitschriften Food Policy und PLoS ONE.


Kontakt

Forschungsgruppenleiter
 
Telefon: mail to person +49 341 9733249
Administrative Assistentin
 
Telefon: mail to person +49 341 9733247

Postanschrift

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Deutscher Platz 5e
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