Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)
Halle-Jena-Leipzig
 
04.10.2017 | TOP NEWS, Biodiversität und Naturschutz

Workshop zu Szenarien von Biodiversitäts- und Ökosystemdienstleistungen für IPBES

Modellierer aus der ganzen Welt treffen sich bei iDiv. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Modellierer aus der ganzen Welt treffen sich bei iDiv. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Ihr Ziel ist es, 'mehrfach genutzte sozioökonomische Pfade' in Szenarien des Weltbiodiversitätsrates IPBES zu integrieren. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Ihr Ziel ist es, 'mehrfach genutzte sozioökonomische Pfade' in Szenarien des Weltbiodiversitätsrates IPBES zu integrieren. Foto: Stefan Bernhardt, iDiv

Modellierer aus der ganzen Welt treffen sich bei iDiv um "mehrfach genutzte sozioökonomischen Pfade" in Voraussagen zu integrieren

Leipzig. Internationale Experten treffen sich vom 4. bis 6. Oktober im iDiv-Kernzentrum um die Entwicklung von Szenarien für Biodiversität und Ökosystemleistungen für den Weltbiodiversitätsrat (IPBES) zu diskutieren. Auf Einladung von Henrique M. Pereira (iDiv und MLU) wollen sie sich dabei auf die neuesten Trends in “Shared Socio-Economic Pathways" ("mehrfach genutzte sozioökonomischen Pfade", SSP) konzentrieren. Ein SSP ist ein Pfad, der ein potentielles Zukunftsszenario der sozio-ökonomischen Entwicklung ohne Interventionen durch die Politik beschreibt. Dieser Ansatz wird bereits vom Weltklimarat (IPCC) genutzt, um die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel und sozioökonomischen Faktoren wie dem Weltbevölkerungswachstum, der wirtschaftlichen Entwicklung und dem technologischen Fortschritt zu analysieren. Nun diskutiert IPBES, wie dieser Ansatz auf den Bereich Biodiversität übertragen warden kann. Im Workshop wird die globale Modellierungsgemeinschaft für Biodiversitäts- und Ökosystemdienstleistungen erstmals zusammenkommen, um die Ergebnisse der SSP-Läufe über Modelle und Indikatoren zu vergleichen und die künftige Zusammenarbeit bei der integrativen Modellierung auf den Weg zu bringen.

 

Die vollständige Meldung gibt es nur auf Englisch.

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