Biodiversität und Gesellschaft

Biodiversität und Gesellschaft sind eng miteinander gekoppelt. Zum einen ist Biodiversität Voraussetzung für sogenannte Ökosystemleistungen, die der Mensch zum Leben braucht: Gesunde Nahrung, sauberes Wasser, ein stabiles Klima oder auch Erholung in der Natur. Zum anderen verändert der Mensch nahezu alle natürlichen Ökosysteme. Diese Zusammenhänge wollen die WissenschaftlerInnen bei iDiv besser verstehen.

Gleichzeitig entwickeln sie wirksame Werkzeuge zum nachhaltigen Management der Ökosysteme. Dazu gehören Beiträge zu internationalen Berichten und Gutachten für Praxis und Politik (z.B. IPBES-Assessments) sowie Strategien für die Beteiligung von Interessensgruppen und Bürgern an Monitoring und Forschung („Citizen Science“).

Die konkreten Forschungsfragen umfassen zum Beispiel die Analyse von Umwelteinflüssen und sozio-ökonomischer Faktoren für Biodiversitätswandel, die Bewertung der Umsetzung der Aichi 2020-Ziele, Forschung zu Governance in Naturschutz und Landmanagement sowie die Entwicklung innovativer Schutzstrategien. Diese Fragen sind zwingend integrativ, inter- und transdisziplinär und erfordern eine enge Zusammenarbeit verschiedener Forschungsgruppen im iDiv-Konsortium.

Die Kooperation zwischen Natur- und Sozialwissenschaften, sowie mit Umweltmanagern, politischen Entscheidungsträgern und anderen gesellschaftlichen Akteuren spielt bei iDiv eine zentrale Rolle. Die Forschung bei iDiv ist zudem mit internationalen Initiativen verbunden, etwa GEO BON, IPBES und der CBD.


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